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Animation

Unter einer Animation versteht man, die künstliche Wiedergabe einer natürlichen Bewegung, eines Gegenstandes oder Lebewesens. Dabei ist die eigentliche Sinngebung des Begriffs nicht abhängig von der Darstellungsform, also etwa gezeichnetes Bild, fotografisches Porträt oder per Computer generiert. Wichtig ist hierbei nur die Bildfolge. Ab einer Sepuenz von 24 Bildern pro Sekunde, entsteht für das menschliche Auge, ein annähernd realer Bewegungsablauf. Der größte Verbreitungsbereich dieser Technik, ist der Trickfilm. Wobei die Animation auch durchaus in der Wissenschaft und Architektur, für die Darstellung komplexer Zusammenhänge Anwendung findet.

Unendliche Möglichkeiten bei der Animation


Die Animation ist ein sehr kreatives Werkzeug, speziell bei der Erschaffung von Kunst. Sie hat etwa im Laufe der Filmgeschichte unzählige Darbietungformen entwickelt, wobei man nicht unbedingt sagen kann, das sich ältere Animationformen durch bessere, aufwändigere haben verdrängen lassen. Jede Speziesfische Art hat ihre ganz eigenen Reize. Zum Beispiel entfaltet die Stopp Motion Technik seit unzähligen Filmen ihren magischen Reiz. Hierzu werden Puppen und Modelle in einem Bühnenbild, in kleinen Schritten verändert und abfotografiert. So entsteht mittels einer Fotostrecke eine Bewegung.
Dank der neuen Computertechnoligien, die in den letzten Jahren immer leistungsfähiger wurden, ist derzeit der Computergenerierte Trickfilm ein sehr beliebtes Medium. Der Vorteil liegt auf der Hand. Realistische 3D Effekte, und wunderbare Welten, lassen sich ohne großen Aufwand, und die physikalischen Einschränkungen eines realen Bühnenbildes, mühelos erzeugen. Viele der großen Hollywood Blockbuster der letzten Jahre, wurden mittels dieser Technik realisiert. Auch hält die Computertechnik immer mehr Einzug in Realfilmen, als Spezialeffekte ala Star Wars.

Vermitteln von Wissen durch eine Animation

Das lernen durch das Beobachten schematisierter Vorgänge, zum Beispiel die Kolbenbewegung im Innern eines Motors, ist ein weiteres großes Feld für Animation. Hier ist der Vorteil gegenüber Texten oder Einzelbildern recht deutlich. Komplexe Geschehnisse, und vorallem schnelle Veränderungen eines Vorgangs, lassen sich mittels einer Animation viel besser erfassen und logisch verarbeiten. Bei einem Lehrfilm, ist der Effekt etwa so, wie ein Experiment des Lehrers vor der Klasse. Abläufe bzw. das Prinziep von Ursache und Wirkung, können besser nachvollzogen werden.